17-02-2014

LEBENSMITTELSICHERHEIT: ARNEG ENTSCHEIDET SICH FÜR OZON




Zusammen mit der Universität Padua - Fachbereich Molekulare Medizin am Institut für Hygiene - erforscht Arneg seit langem die Verwendung von Ozon für die Implementierung der Hygiene und Sicherheit bei der Lebensmittelkonservierung in gewerblichen Kühlsystemen. Aus der komplexen und strukturierten Studie zeichnen sich exzellente Ergebnisse in Bezug auf die effektive Konservierungsqualität von Lebensmitteln, auf die Hygiene und Sicherheit bei der Überwachung von Krankheitserregern sowie auf Energie- und Kosteneinsparungen ab. Ozon, ein sich in der Atmosphäre bildendes natürliches Gas, ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes, extrem reaktionsfreudiges Molekül mit starkem Oxidationsvermögen, woraus seine nachhaltige keimtötende, fungizide und Virus-inaktivierende Wirkung herrührt. Da Ozon in der Luft und im Wasser rapide zu Sauerstoff zerfällt, kann es nicht über längere Zeit gelagert und muss daher kontinuierlich durch elektrische Entladung oder Ionisation hergestellt werden.

Ozon bietet zahlreiche Vorteile:

  • Überwachung der Luftqualität und der Infektionsübertragung in Innenbereichen mit Beseitigung von Insekten, Milben, Schimmel und Reduzierung der unangenehmen Gerüche bei der Ethylenoxidation.

  • Desinfektion der Oberflächen und Ausrüstungen auch an schwer zugänglichen Stellen.

  • Hygienische Kontrolle und Konservierung der Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Wurstwaren, Käse, Gemüse, Eier, Zerealien. Die an ihrer Oberfläche dekontaminierten Lebensmittel werden nicht durch Schimmel, Bakterien und Milben befallen und verhindern eine Kreuzkontamination. Fisch bleibt so für eine um 40 bis 50% längere Konservierungszeit frisch und Fleisch behält neben seiner Frische auch seine Originalfarbe bei. Gemüse verdirbt nicht, da der natürliche Reifeprozess langsamer abläuft. Ozon kann darüber hinaus für die Milbendesinfektion in Wurstwaren eingesetzt werden.

  • Sicherheit des Produkts für die Gesundheit dank des nicht kumulativen und nicht krebserregenden Effekts. Gegenüber den herkömmlichen chemischen Desinfektionsmitteln wie Chlor, Alkohol usw. hinterlässt Ozon keinerlei Rückstände

  • Optimierung der Verschwendungen im Zusammenhang mit der Verderblichkeit der Lebensmittel, dadurch deutliche Verlängerung ihrer durchschnittlichen Haltbarkeitsdauer.

  • Verringerung der Umweltbelastung, da keine chemischen Produkte verwendet/freigesetzt werden, die einer anschließenden Entsorgung bedürfen. Stattdessen bildet sich mit Sauerstoff angereicherte Luft, was einen erheblicher Vorteil für die Aufbereitungsanlagen darstellt.

  • Höherer Dienstleistungsmehrwert, indem die Beziehungen zu den örtlichen Gesundheitseinrichtungen und den zuständigen Stellen für die Gesundheitsaufsicht verbessert und die Haftungsrisiken von Leitern und Eigentümern der Struktur begrenzt werden.

  • Senkung der Ausgaben für den Kauf chemischer Produkte und der Personalkosten, wobei sich diese lediglich auf die Reinigung beschränken, während die Desinfektion automatisch und kontinuierlich erfolgt. Darüber hinaus erfordert die Herstellung von Ozon keine Rohstoffe und eine äußerst bescheidene Strommenge.

  • Erfüllung der steigenden Nachfrage nach sicheren und gesunden Lebensmitteln durch den Markt der BIO-Produkte mit einer wirksamen und sicheren Überwachung der Krankheitserreger, ohne die Notwendigkeit chemischer Reinigungsmittel.




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